Türkische Hochzeitskultur
Gelin Alma – Brautabholung

Am Tag der großen Hochzeit ist es dann soweit. Der Bräutigam fährt mit seinem Sağdıç, seiner Familie und den engsten Freunden zur Braut. Mit dabei sind zwei Herren, einer der die türkische Trommel, genannt Davul spielt und ein anderer, der eine Flöte, im türkischen Zurna genannt, spielt. Haben die Autos geparkt steigen alle aus und fangen an vor der Tür zu tanzen. Viele neugierige Nachbarn schauen aus den Fenstern.

Im Anschluss geht der Bräutigam in die Wohnung der Braut. Diese sitzt in ihrem Zimmer auf ihrem Bett. Die Tür ist verschlossen, denn die Geschwister „haben den Schlüssel“ verloren. Nun ist der Sağdıç gefragt. Er muss Geld zahlen, damit der Schlüssel wieder aufgefunden wird. Wenn die Geschwister der Meinung sind, es ist genug Geld gezahlt worden, taucht der Schlüssel wieder auf. Nun kann der Bräutigam in das Zimmer um die Braut zu holen. Im Anschluss fahren alle zusammen im Autokorso je nachdem wie der Zeitplan erstellt wurde quer durch die Stadt, dann zum Fotografen und dann zum Hochzeitssaal.

In der Türkei bereits Tradition, werden auch hier immer mehr Autos von Kindern angehalten um „eine kleine Gabe“ abzuzwicken. Das Auto mit dem Hochzeitspaar darf erst weiterfahren, wenn die Kinder die Gabe in Form von Kleingeld oder Bonbons erhalten. Hierfür kann man im Vorfeld Briefumschläge mit Kleingeld vorbereiten und diese ausgeben oder mit Süßigkeiten befüllen.

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